Was Sie über die Corona-Impfung wissen sollten

Impformation in 5 Fragen und 5 Antworten

Eine Impfung hilft dabei, den Körper vor einer bestimmten schweren Krankheit zu schützen. Auch gegen Covid-19 gibt es inzwischen Impfstoffe, die in Österreich bereits angewendet werden.

 

Frage 1: Was ist eine Impfung?

Bei einer Impfung bekommt der Körper Viren, also Krankheitserreger, oder Teile davon, gespritzt. Der Körper wird daraufhin leicht krank, meistens merkt man davon aber nichts. Er bekämpft die Krankheit und stellt gleichzeitig Antikörper gegen diese Krankheit her. Wenn der Körper später von genau diesen Viren angegriffen wird, schlagen die Antikörper zu und wehren sich – die Krankheitserreger haben keine Chance.

Bei einigen neuen Impfstoffen gegen das Coronavirus handelt es sich nicht um Virenteile, die verabreicht werden. Es handelt sich viel mehr um den Bauplan (messenger-RNA) für einen Teil der Hülle des Virus. Das Coronavirus hat Zacken an der Oberfläche, diese werden Spike-Proteine genannt. Mit diesen Zacken dockt die Viruszelle an der menschlichen Zelle an und dringt in sie ein. Dort vermehrt sich das Virus dann und der Mensch erkrankt. Der Vorteil der neuartigen RNA-Impfstoffe ist, dass sie nicht aus Teilen des Virus bestehen und somit nicht zu einer Erkrankung führen können. Ihr Bauplan des Spike-Proteins dockt an unsere Zelle an. Damit bekommt unser Abwehrsystem die Information des Virus, um Antikörper zu bilden, ohne mit dem Virus direkt in Berührung zu kommen. 

Manche Menschen bekommen leichte Krankheitssymptome wie Fieber oder fühlen sich schlapp, nachdem sie geimpft wurden. Selten kann es auch größere Probleme geben. Es gibt also Vor- und Nachteile vom Impfen. Am besten ist es, sich gut zu informieren und vom Arzt beraten zu lassen.

Im Video „Wirkweise und potentiellen Risiken der mRNA-Impfstoffe gegen COVID19" des Robert Koch-Instituts werden Fragen zum Corona-Impfstoff anschaulich beantwortet. Das Robert Koch-Institut ist eine zentrale Forschungseinrichtung der Bundesrepublik Deutschland auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und –prävention und hat auch die Gesundheit der Gesamtbevölkerung im Blick. 

 

Frage 2: Was ist Herdenimmunität?

Wenn sich jemand mit einem Virus ansteckt, kann sie oder er damit auch andere anstecken. Ein Schutzschild dagegen ist die so genannte Immunität. Das geht durch eine Impfung oder aber man hatte die Krankheit bereits und hat Abwehrkräfte gebildet. Je mehr Menschen gegen eine Krankheit immun sind, desto schwieriger kann sich die Krankheit auch weiterverbreiten. Sind also viele immun, werden auch die Menschen um sie herum mitgeschützt. Genau das nennt man Herdenimmunität. 

 

Frage 3: Welche Impfstoffe werden in Österreich verwendet?

 

Frage 4: Wann wird man gegen das Coronavirus geimpft?

In Österreich starteten die ersten Impfungen gegen das Coronavirus noch im Jahr 2020. Seitdem wird laufend in allen Bundesländern geimpft.

 

Frage 5: Gibt es genügend Impfstoff?

Um eine Herdenimmunität gegen das Coronavirus aufzubauen, müssen ca. 70 Prozent der Weltbevölkerung geimpft werden. Expertinnen und Experten schätzen, dass es dafür mindestens zehn Milliarden Dosen (zwei Dosen pro Person) braucht. 

In Österreich sind wir mit Impfstoffen gut versorgt. Momenatn sind hierzulande ca. 60% der Bevölkerung geimpft.


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