Maske, Abstand, Hygiene und Co.

Um den Alltag in der Schule so „normal“ wie möglich zu gestalten, ist neben einer großen Organisationsleistung auch Fingerspitzengefühl im Umgang mit auftretenden Problemen gefragt. Für die Lehrkräfte bedeutet das eine besondere Herausforderung: Bewältigbar ist diese durch offene Kommunikation und ausgefeilte Koordination.

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung hat ein Covid-19-Hygiene- und Präventionshandbuch (siehe Link unten) erstellt, das dabei helfen soll, die Sicherheit im Schulalltag zu gewährleisten. Zusätzlich dazu zeigt das Corona-Ampelsystem das aktuelle Infektionsrisiko auf und informiert über die jeweils erforderlichen Maßnahmen.

 

Bildung eines Krisenteams

Um einen möglichst reibungslosen Schulbetrieb zu ermöglichen, soll an jedem Schulstandort ein Krisenteam gebildet werden, das auf Basis der Informationen von Gesundheitsbehörden, Bildungsdirektionen und Bildungsministerium die aktuellen Maßnahmen umsetzt und die Vorgangsweise bei Verdachtsfällen festlegt. Die Verantwortung, Koordination und Leitung des Krisenteams, in dem neben Lehrkräften und dem Schulleiter auch Personen aus dem psychosozialen Unterstützungssystem sowie dem Kreis der Schulärztinnen und Schulärzte vertreten sein können, liegt bei der Schulleitung. Empfohlen wird, das Team durch IT-Koordinatorinnen und Koordinatoren sowie – im Falle von Klein- und Kleinstschulen – auch durch Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde zu verstärken.

 

Aufgaben des Krisenteams

Die Aufgabe des Krisenteams liegt zunächst einmal darin, die Lehrkräfte sowie die Schülerinnen und Schüler über die aktuelle Lage (Stichwort: Corona-Ampel) zu informieren und für die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen (Stichwort: Hygiene- und Präventionsmaßnahmen) zu sensibilisieren.

Wesentlich in der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie ist das Unterbrechen von Infektionsketten. Dazu ist wiederum ein konsequentes Kontaktmanagement notwendig, das eine exakte Dokumentation verlangt. (Stichwort: Verfügbarmachung der Kontaktdaten, Anwesenheitslisten aller im Schulgebäude anwesenden Personen).

Das Krisenteam sollte auch infrastrukturelle Regelungen festlegen: Neben durchdachten Pausenkonzepten werden auch Markierungen im Eingangsbereich sowie mögliche Sektoreneinteilungen im Pausenhof empfohlen. Für die Einhaltung der Atem- und Hustenhygiene sollten zudem Plakate in den Klassen und Gangräumen angebracht werden. Auch die Beschaffung von Hygienemitteln liegt im Zuständigkeitsbereich des Krisenteams. Es sollten stets ausreichend Händedesinfektionsmittel, Flüssigseife und Einmalhandtücher vorhanden sein. Das Personal soll auf Reservemasken zurückgreifen können, Schülerinnen und Schüler gilt es darüber zu informieren, bei Bedarf selbst einen Mund-Nasen-Schutz mitzunehmen.

Wichtig ist überdies, dass abgeklärt wird, welche Personen der Risikogruppe angehören und wie diese im Homeoffice bzw. Distance-Learning eingesetzt werden können. Eine weitere große Herausforderung ist die Organisation des Unterrichts: Dabei sollte die eventuelle Umstellung auf einen ortsungebundenen Unterricht mitbedacht werden. Bei der Einteilung von Gruppen sollte darauf geachtet werden, dass die potenzielle Zahl von Kontaktpersonen weitestgehend minimiert wird. Auch die digitale Kommunikation mit den Eltern und Erziehungsberechtigten sollte sichergestellt sein. Wichtig ist überdies, dass alle Beteiligten stets über die aktuellen Informationskanäle Bescheid wissen.

 

Allgemein geltende Hygienebestimmungen

Auch bei geringem Infektionsrisiko gelten in diesem ungewöhnlichen Schuljahr stets bestimmte Hygienebestimmungen: Dazu zählen

  • regelmäßiges Händewaschen,
  • die Vermeidung von Körperkontakt,
  • das Achten auf die Atem- und Hustenhygiene sowie
  • das regelmäßige Lüften von Schulräumen.
  • Ab der Ampelphase „Gelb“ ist das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes für alle Personen außerhalb der Klasse verpflichtend.
  • Schulfremde Personen müssen dann während der gesamten Zeit eine Maske tragen.
  • Personen, die sich krank fühlen, sollten im Zweifelsfall zu Hause bleiben.
  • Wer unter Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Katarrh der oberen Atemwege oder plötzlichem Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinnes leidet oder fürchtet an Covid-19 erkrankt zu sein, sollte sich unter der Telefonnummer 1450 über eine weitere Vorgehensweise informieren.
 
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