Schnupfen, Husten...was nun?

Der Umgang mit Verdachtsfällen an der Schule

Was gilt es für Lehrerinnen und Lehrer zu beachten, wenn der Verdacht auftritt, dass sich eine Schülerin oder ein Schüler angesteckt hat? Anbei ein Leitfaden, der im Fall der Fälle dabei hilft, die Krisensituation mit Bedacht zu bewältigen.

Isolieren. Informieren. Dokumentieren. Diese drei Schlagworte fassen die empfohlenen Schritte im Fall der Fälle am besten zusammen. Dabei müssen zwei Szenarien voneinander unterschieden werden:

 

Szenario A: Die Person ist in der Schule anwesend

Für den Fall, dass sich die betroffene Person beim Auftreten des Infektionsverdachts an der Schule befindet, sollte diese sofort in einem eigenen Raum isoliert werden. Die übrigen Schülerinnen und Schüler sind dazu angehalten, bis auf weiteres in der Klasse zu bleiben, die regelmäßig zu lüften ist. Aus Sicherheitsgründen darf niemand das Schulgebäude verlassen.

Die beaufsichtigende Lehrperson hat umgehend die Schulleitung über den Verdachtsfall zu informieren. In der Folge gilt es, die Schulärztin bzw. den Schularzt zu kontaktieren, die bzw. der dann die örtliche Gesundheitsbehörde in Kenntnis setzt. Sollte die Schulärztin oder der Schularzt nicht erreichbar sein, muss die Schulleitung den Kontakt mit der Gesundheitsbehörde herstellen. In einem weiteren Schritt informiert die Schulleitung zunächst die Erziehungsberechtigten und dann die Bildungsdirektion und hält sich dann an die weiteren Anweisungen der örtlichen Gesundheitsbehörde.

Darüber hinaus sind Lehrkräfte dazu angehalten, Sitzpläne, Anwesenheitslisten und Raumpläne täglich zu dokumentieren und diese auf Nachfrage der Schulleitung vorzulegen. Mit Hilfe der Klassen- und Lehrkraftlisten, der Stunden- und Raumpläne sowie der Aufzeichnungen von Fördergruppen kann die Schulleitung dann etwaige Kontaktpersonen identifizieren. Zudem sollte die Schulleitung ein Logbuch führen, in dem alle Maßnahmen und Entscheidungen mit Uhrzeit notiert werden.

 

Szenario B: Die Person ist nicht in der Schule anwesend

Sollte sich die betroffene Person beim Auftreten des Infektionsverdachts nicht an der Schule befinden, ist sie zunächst einmal dazu angehalten, der Einrichtung fernzubleiben. Die Schulleitung sollte dann die Erziehungsberechtigten dazu anweisen, sich bei der Hotline 1450 zu melden. Die übrigen Schülerinnen und Schüler können bis auf weitere Anordnung in der Klasse bleiben, die regelmäßig gelüftet wird.

 
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