Das Ampelsystem

Was bedeutet welche Farbe?

Die Corona-Ampel soll dabei helfen, das Risiko einer Ansteckung mit dem Covid-19-Virus realistisch einzuschätzen und dementsprechend darauf zu reagieren.

Aktuelle Informationen

Eine detaillierte Österreich-Karte mit den aktuellen Ampelfarben gibt es HIER. Was die Ampelfarben für den Schulbetrieb bedeuten, lesen Sie hier. Es handelt sich hier um Empfehlungen der Corona-Kommission:

 

Grünes Licht

Steht die Ampel auf Grün, bedeutet das, dass kein besonderes Risiko vorliegt. In diesem Fall gilt der schulische Normalbetrieb mit den bekannten Hygienemaßnahmen. Sprich: Auch bei grünem Licht ist es wichtig, sich regelmäßig die Hände zu waschen und Abstand zu halten. Geniest oder gehustet werden soll in die Armbeuge oder in ein Taschentuch, das danach sofort entsorgt werden muss. Darüber hinaus sollte regelmäßiges Lüften zur Routine werden und der Unterricht so oft wie möglich im Freien abgehalten werden. Um das Gemeinschaftsgefühl in diesen außergewöhnlichen Zeiten zu stärken, wird die Einführung eines klasseninternen Begrüßungsrituals empfohlen.

 

Gelbes Licht

Wenn die Ampel gelbes Licht zeigt, dann herrscht ein etwas höheres Risiko. Infektionen lassen sich in dieser Phase einzelnen Clustern zuordnen, was bedeutet, dass der Ansteckungsweg nachvollziehbar ist. Zusätzlich zu den Maßnahmen, die bei grünem Licht herrschen, müssen das Lehrpersonal sowie die Schülerinnen und Schüler außerhalb der Klasse einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Der Turnunterricht sollte ins Freie verlegt werden, der Turnsaal selbst kann nur mit besonderen Vorsichtsmaßnahmen genutzt werden. Gesungen werden darf nur im Freien oder mit Maske.

 

Oranges Licht

Sobald die Corona-Ampel Orange leuchtet, liegt ein hohes Risiko vor. Die Infektionszahlen sind gestiegen, die Infektionswege lassen sich aber noch nachvollziehen. Zusätzlich zu den Maßnahmen, die bei gelbem Licht herrschen, gelten nun besondere Regelungen, die von der Schule festgelegt werden, um das Ansteckungsrisiko zu senken. Dabei geht es um das Betreten und Verlassen des Schulgebäudes, das Verhalten in den Pausen sowie die Buffetbenützung. Exkursionen und andere Schulveranstaltungen fallen aus, Projekte mit schulfremden Personen sind genauso untersagt wie das Singen in geschlossenen Räumen.
Ab der neunten Schulstufe tritt das „Distance Learning“ in Kraft. Grund dafür ist, dass Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 14 und 19 erfahrungsgemäß mehr externen Sozialkontakt haben und daher unter Umständen für die Beschleunigung von Infektionen mitverantwortlich sein können. Kleine Gruppen dürfen aber weiterhin im Präsenzbetrieb unterrichtet werden, falls dies aus organisatorischen und pädagogischen Gründen erforderlich ist.

 

Rotes Licht

Bei rotem Licht ist die Zahl der Infektionen deutlich angestiegen. Mindestens die Hälfte der Infektionen kann dann nicht mehr zugeordnet werden: Das Virus droht sich intensiv und großflächig auszubreiten. Die Ampel schaltet aber auch dann auf Rot, wenn in den Krankenhäusern nur noch wenig Platz zur Verfügung steht.
In diesem Fall ist nicht mehr an einen schulischen Normalbetrieb zu denken: Es kommt bei allen Schulstufen bis zur 8. Schulstufen zu einer Umstellung auf Distance-Learning. In der Schule startet ein Ersatzbetrieb: Es werden Lernstationen sowie eine Betreuung in Kleingruppen eingerichtet, die sich vor allem an Schülerinnen und Schüler mit verstärktem Förderbedarf richten. Zudem herrscht bei einem Aufenthalt in der Schule im gesamten Gebäude Maskenpflicht.

 
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